Stadt

Sie ist groß, aber nicht so groß dass überall genügend Platz für Hundehaufen und Menschen ist; man kommt sich immer wieder ins Gehege. Was mich bei meiner Museumswanderung am meisten angesprochen hat war der Palais de Glace. Ein runder Ausstellungsraum über zwei Etagen mit Plastiken und Malerei argentinischer Künstler und alles schön luftig. Dass überall alles bewacht wird ist hier normal und irgendwo muss man auch Jobs kreieren aber damit hat man in den Universitäten, vor Telefoniergeschäften oder in Museen zu rechnen. Selbst wenn man sich fragt was zum Beispiel im Nationalgeschichtsmuseum (oder so ähnlich) in San Telmo zu bewachen ist ausser die Toiletten vom zweifelhafter Sauberkeit. Ich will jedoch nicht ausfällig werden sonder finde es sehr schön dass die meisten Museen ohne Eintritt zu verlangen geöffnet sind. Nur die Taschen sind abzugeben, aber wie gesagt, darauf achtet das Wachpersonal. Es gibt jedoch nicht nur Museen sindern auch Transportmittel um die Museenzu erreichen. Die günstigsten sind sicher die Busse. Die Fahrt in eine Richtung, egal wie weit, kostet mit einer Karte, die ich nicht habe, 1,25 Pesos. Äquivalent 6 Pesos = 1 Euro. tja, dann steht man an der Bushaltestelle mit der richtigen Busnummer und wenn der passende Bus kommt gibt man Handzeichen und hofft er hält an. Das tut er nicht wenn er zB zu voll ist. Der Bus kommt mit hoher Geschwindigkeit angefahren, hupt sich durch den Verkehr an den Strassenrand, öffnet die Türen in voller Fahrt und hält mit quietschenden Bremsen. Die Fahrgäste werden ordentlich durchgeschüttelt und beim anfahrengehts genauso ab, nur ohne quietschende Bremsen. Aber das ist normal, wenn man nichts anderes gewöhnt ist.

1.10.12 02:35

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