lang, lang ists her...

... dass ich was von mir habe hören lassen... Deshalb, um niemanden zu überfordern, nur eine ganz kurze Anmerkung. Bei mir hat sich mal wieder ne Menge getan und mein neuer Wohnsitz ist der Hochschwarzwald bei Waldshut-Tiengen. Mein Arbeitsfeld äußerst ländlich aber nichts desto trotz befriedigend (bisher) und schön, das soziale Umfeld stimmt und Platz, etwa für Besucher, hat es en masse. Also bis ganz bald aufm Hof, ich brauch unterstützung;-)!

Es stürmt und unwettert draußen vor sich hin und vor lauter Kram um die Ohren komme ich kaum mehr zu neuen Einträgen. Bei einer interessanten Arbeit, für die allerdings das Meiste vom Computer aus gemacht wird, ist es nach Feierabend nicht sonderlich reizvoll, nocheinmal vor nem Bildschirm zu sitzen... Lahme Entschuldigung? Naja, kann ja nicht immer flott sein. Nur ein kurzes Hallo an die Außenwelt, ich bin gesund und je nach Tageszeit munter... Ansonsten ein schönes und friedliches Wochenende!

Moin

und herzlich willkommen im Jahre 2009 (nach christlich-europäischer Zeitrechnung). Soll ich ein paar salbungsvolle Worte zum Besten geben? Och nö, mir is da grad nich nach! Habe meinen ersten Arbeitstag dieses Jahr hinter mich gebracht. – Halt, stimmt gar nicht, der war am 2.01 als Skilehrerin. Aber das ist keine reguläre Arbeit sondern wird (beinahe) unter ‹Aktiv-Urlaub› verbucht. Abgesehen davon, dass ich zum unterrichten ohne Skischuhe angetanzt bin – sowas darf einfach nicht passieren und wenn doch muß man riesen Glück haben, in dem Skiverleih neben der Talstation noch ein paar halbwegs passende zu finden, auch wenn sie viel zu weich sind! Ne Skilehrerjacke ist dabei immer hilfreich!! – abgesehen davon jedenfalls ist nicht allzuviel schiefgelaufen. Das Wetter war herrlich, die Straßen schneebedeckt und vereist nach dem ergiebigen Schneefall in der Silvesternacht, aber daran gewöhnt man sich und fetzt halt nur mit 70 über die vereisten Wege. Teilweise war es so kalt, dass einem die Nasenhäärchen eingefroren sind und die Scheiben mußten auch regelmäßig enteist werden. Jetzt sind zwar die Eiskratzer hinüber, aber dafür ist mein Auto ohne Kratzer davon gekommen (bisher). Es war herrlich, Sonne, Schnee und Berge, was begehrt das Herz mehr? Abgesehen von Hobelkäse und einem dazu passenden Hobel und Fondue in der Silvesternacht? Soweit einen guten Start in den Alltag – und ab und zu ein Gläschen Cremant, aber nur eins;-)!

Schnee

Es ist bereits der dritte Adventssonntag, wohin soll das noch führen, da die Adventszeit doch eben erst begonnen hat? Vergangene Woche hat es hier 2 Tage und Nächte hintereinander geschneit und bisher ist noch nicht viel weggetaut. Ich befinde mich also in einer herrlich winterlichen Landschaft. Es sind auch schon etliche Äste von Bäumen auf Grund des nassen, schweren Schnees, der darauf lastete, abgebrochen. Dann ist mein Auto in der Werkstatt, auf Grund des züricher BMW's der mir damals draufgefahren war, und wie sich herausstellte, ist es ein Totalschaden. Die Schadenssumme ist demnach höher als der Wert des Autos, ganz schön gemein, vor allem da hierbei nicht der idelle sondern nur der materielle Wert angeschaut wird. Aber immerhin, die Versicherung hat sich zähneknirschend dazu bereiterklärt, doch die Reparatur zu zahlen (zum Glück ist das alles nicht meine Sache sondern die der Werkstatt!). Gestern habe ich Basel per Tram unsicher gemacht. Wenn man Tram fahren will, sollte man genügend Kleingeld fürs Ticket dabei haben! (hatte ich leider nicht, aber schwarzfahren ist unfair und wird streng geahndet). Es hat aber erstaunlicher Weise Spaß gemacht durch Basel zu bummeln. Die Tramstation Bankverein kann ich als Ausgangspunkt für Einkaufsbummeltouren nur empfehlen...

Adventswoche

Jetzt ist bereits der erste Advent vorbei und wir stecken mitten vor Nikolaus und ich habe immer noch kein Türlein geöffnet. Das liegt wohl daran, dass dieses Jahr der mütterliche Adventskalender in Form einer großen, roten Kerze kam. Das vergangene Wochenende war von Luxus geprägt. Oh, es gibt viele Dinge die Luxus sind, in Bolivien ist Toilettenpapier bereits Luxus, aber ich schreibe von dem Luxus eines 4 Sterne-Hotels in den Höhen des Schwarzwaldes bei Pforzheim. Schwimmbecken, Whirlpool und Sauna; Bademantel und frische Handtücher (sollte selbstverständlich sein) und dann auf der Spiegelkonsole, ordentlich eingetütet, Wattestäbchen und Makeup-Entfern-Pads, Schuhputztüchlein und Bademütze. Seife oder Shampoo vergessen? Macht nix, überall stehen Seifenspender rum, an denen man sich bedienen kann. Fernseher und Minibar habe ich mich nicht gewidmet, dafür dem Gespräch. Das Ganze war nämlich eine Geburtstagseinladung anlässlich des 80-jährigen Überlebens. Es war sehr schön uns interessant, mitsamt der Familie an diesem Fest teilzunehmen. Ab und an hat der Alleinunterhalter dazu angehalten werden müssen, leiser zu sein um die Gespräche nicht zu stören. Er kam nicht so ganz zu seinem Recht, aber ich nehme an, das kann er wann anders wieder wett machen;-)... Ansonsten war es ein schönes Adventswochenende, mit Gutsle und dem sonntagabendlichen Zuhause-Luxus von nem fetten Teller Spaghetti mit Tomatensoße. Das tut auch mal gut!

und das bei schnee und sturm...

Es gibt Wochenenden, an denen man besser daheim bleiben sollte: Das Radio, Fernseher, Zeitungen und Internet sagen schwere Winterunwetter voraus, Schneechaos und Sichtverhältnisse unter 0 Meter (gibts das?). Aber wer setzt sich trotzdem ins Auto und versucht nach Davos zu kommen? Nach dem Motto: Wer Schneeketten hat kommt überall hoch? Ist ne dumme Frage, natürlich hab ich das gemacht;-). Also tuckert man am schönsten Samstagmittag los, es schneit und windet seit geraumer Zeit aber was kann denn schon passieren? Dass uns dann in Zürich bei Schritttempo eine französischsprachige Dame in einem schicken BMW hintendrauf fährt, damit hätte ich nicht gerechnet und das lag auch nicht am Wetter sondern an der Konzentration der guten Frau. (wäre man spitzfindig könnte man die Konzentration sicher auch irgendwie auf das Wetter zurückführen... aber bin ich ja nicht;-)). Das ich meinen Französischjoker dabei hatte, wurde alles ganz unaufgeregt und schnell erledigt, das kalte Wetter hat auch das seinige zur Beschleunigung der Vorgangs getan und da kein Personenschaden entstand sondern nur der Kofferraumdeckel und die Stoßstange etwas gedellt sind und der Lack langsam ab ist, gings dann auch ohne große Verzögerung weiter in die Berge. Der Wind frischte immer wieder auf und wehte den Schnee böig über die Straße, wenn dann der Neben dazu kam, war eine Geschwindigkeit unter 60 angebracht. Als es von der Autobahn abging, wurde es stürmischer und einmal mußte ich mitten auf der Straße stehenbleiben weil ich sogar im Auto nicht mehr die Hand vor Augen sah, dabei war es erst kurz nach 3! Langsam hab ich das winterbereifte Auto auf der immer schneebedeckteren Straße in die Höhe gequält, bis mir irgendwann die Schneehöhe zu risikoreich war und ich die Ketten aufgezogen habe. Damit ging es, zwar langsam, doch ohne weitere Zwischenfälle bis nach Davos, wo wir freudig von eine lieben Freundin in Empfang genommen wurden. Der Schnee hatte eine Höhe von gut einem Meter erreicht und die Stimmung war unglaublich weiß und friedlich. Zur Geburtstagsfeier trauten wir uns nur in Schneehosen, da konnte man sich so herrlich in die Schneewälle am Straßenrand schmeißen, die noch nicht von gelbem Hundeurin verziert waren. Der Sonntag betörte mit unberührtem Schnee, blauem Himmel und Sonnenschein. Wen hält es da noch drinnen? Mühsam bahnt sich der Schnee(verrückte)mensch seinen Weg auf die Schatzalp, knallt sich dort in die Sonne und rennt wieder abwärts um im KaffeeKlatsch einen verspäteten Mittagessenssalat zu sich zu nehmen. Wenn Davos schon kein Herz hat, das KaffeeKlatsch ist Herz! Danach wurde es auch schon Zeit die Sachen zusammen zu suchen und die gastfreundliche Wohnung zu verlassen. Der Rückweg verlief ohne Unfall und störungsfrei (wenn man von Uneinigkeiten im Bezug auf Radiosender alle 50 km absieht) auch wenn gegen Ende wieder vermehrter Schneefall und Sturm aufkam... Wie herrlich kann doch ein Sonnenschneegebirgetag sein!

ELIANT

Jetzt bin ich zwar im Mediengeschäft tätig, was diesem Blog allerdings nicht förderlich ist;-), sorry, habe lange nix mehr von mir hören lassen! Warum ausgerechnet diese Überschrift? Naja, da gibts so ne Initiative, Weltweit 1 Millionen Unterschriften zu sammeln, um Wahlmöglichkeiten in Medizinischen, Therapeutischen, die Schule betreffend, Lebensmittel, eigentlich alles zu behalten, nicht dass die EU irgendwelche Vorschriften macht und alles regelt und dabei geht die Selbstbestimmung oder gar FREIHEIT des Einzelnen zum... ja, daran will ich gar nicht denken... Aber der Abend war schön, mit Musik, Vorträgchen und hinterher Saft und Schokolade... Zwar kurz aber immerhin ein Anfang;-) Bis bald!